Dockville 2014 – Grandioses Festival … trotz Regen! [Review]

 

Es war mal wieder soweit: Das MS Dockville Festival lud wieder zu 4 Tagen voll guter Musik, sonnigem Zelten und allem, was so ein Festival halt ausmacht in den Süden Hamburgs ein. Für das mit der guten Musik war gesorgt. Samy Deluxe, Kakkmaddafakka und Die Antwoord als Headliner versprachen definitiv ziemlichen Abriss, und ich, als großer Alligatoah-Fan, war sowieso happy den Rapper mal wieder live sehen zu können. Zusätzlich gab es natürlich noch allerlei kleinere Bands die allerdings nicht weniger interessant waren. Die große Menge an DJs war mir zwar weitestgehend unbekannt, doch da vertraute ich einfach mal auf die Expertise meiner Mitstreiter und ließ mich mitschleifen.

Ein Problem stellte sich am Anfang des Wochenendes allerdings recht schnell heraus: Der Regen. Nachdem wir bei der Ankunft schon mit Regen empfangen wurden zog sich das wechselhafte Wetter durch das ganze Wochenende. Klar, als begeisterter Festivalgänger hat man das schon öfter erlebt, aber Regen auf einem Festival ist und bleibt schlicht und einfach scheiße, egal wie gut man sich damit arrangieren kann. Letztendlich hilft das semi-kühle Dosenbier aber über den meisten Frust hinweg und macht so ein Festival dann doch mehr als erträglich!

Dockville01 Dockville02Naja, das Wort „wechselhaft“ schließt ja schon mit ein, dass wir auch sonnige Momente hatten und die genießt man dann natürlich um so mehr. Außerdem ist man ja mehr oder weniger auf trockene Stunden angewiesen um den auf einem Festival notwendigen Flunkyball-Soll zu erfüllen. Um es kurz zu machen: Der Soll wurde definitiv erfüllt, auch wenn wir immer noch eine Rechnung mit unseren Zelt-Nachbarn offen haben (wir finden euch!!!!).Dockville03

Wie schon im letzten Jahr (hier das Review vom Dockville 2013) faszinierte mich auch dieses Jahr wieder das Festivalgelände mit am meisten. Nachdem wir Donnerstags auf dem Gelände angekommen waren und unseren Zeltplatz eingerichtet hatten, nutzten wir den ersten Abend um uns etwas auf dem Gelände umzusehen. Und meiner Erwartungen wurden nicht enttäuscht! Auch dieses Jahr war das Gelände wieder sehr detailverliebt geschmückt und ausgeleuchtet. Überall gibt es etwas zu entdecken und man hat permanent das Gefühl irgendwo doch noch etwas übersehen zu haben. Ganz davon abgesehen, dass man einfach irgendwo „Bühnen“ (aka. kleine Wohnwagen) oder Bars im Wald findet, aus denen DJs auflegen.

Auch nach wie vor überragender Pluspunkt für das MS Dockville Festival ist die Kulisse. Das gesamte Gelände ist in einer Art Parkanlage aufgebaut, während die umgebende Kulisse die riesigen Bauten und Container einer Hafenanlage zeigt. Diese werden abends geschickt für Lichtspiele genutzt, die vom Gelände auf die Bauten projiziert werden. Ein paar Beispiele dazu findet ihr in den Bildern.Dockville04Dockville05Dockville06Dockville07Dockville08Dockville09

Auch die Bands ließen eigentlich keine Wünsche offen. Freitags startete es noch etwas gemächlich (und elektronisch) mit einem Live-Set von Alle Farben und später der Kollektiv Turmstraße. Letztere kannte ich bis dato nicht, nichtsdestotrotz definitiv hörenswert. Samstags hielt uns ein Regenschauer leider etwas in unserem Lager, weswegen ich mittags den grandiosen Andy Strauß verpasste. Wenig überraschend schaffte er es aber in das Finale des Poetry Slams des Dockville-Festivals, weswegen ich Sonntagmittags doch noch in den Genuss, abgedrehter Vorträge kam. Milky Chance musste ich leider auslassen, da es zeitliche Überschneidungen mit Kakkmaddafakka und Die Antwoord gab. Sowohl Kakkmaddafakka als auch die Antwoord waren allerdings so unglaublich großartig, dass der verpasste Milky Chance Auftritt schnell vergessen war (wird nachgeholt!). Sonntagabends gab es dann eines meiner persönlichen Highlights: Alligatoah. Vor einigen Monaten kam ich schon man bei einem Auftritt hier in Koblenz in den Genuss, und eins sei gesagt: Alligatoah + Live = Richtig stark! Im Anschluss schloss dann Samy Deluxe als letzter Headliner die große Bühne des Dockville. Ebenfalls sehr starker Auftritt, auch wenn die Menge im strömenden Regen stand.

Welche DJs ich mittags, abends und nachts noch gesehen habe, kriege ich ehrlich gesagt nicht mehr zusammen. Alles in allem allerdings ein grandioses Festival, mit starken Künstlern und einer gewohnt überragend tollen Location!

Danke auch noch mal an alle, die mit mir da waren! War eine geile Truppe. Hat eine ganze Menge Spaß gemacht. Gerne wieder!

Hier noch ein paar Eindrücke des Wochenendes.

Ansehen und gut finden!

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