MS Dockville 2013 [Review]

Manmanman, was ’ne Woche. Erst das MS Dockville Festival vom 16.-18. August, dann eine Woche von Hamburg über die Ostsee nach Berlin und dann letzten Sonntag SEEED Live in der Berliner Wuhlheide. Diesen Montag wieder nach Koblenz und Dienstag ab auf die Arbeit. Ich sollte mich wohl eigentlich nicht beschweren, immerhin war das ein extrem toller Urlaub, aber bisschen platt bin ich zugegebenerweise schon! Aber mal von vorne …

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Das MS Dockville 2013

Kurz: Grandios! Mittlerweile habe ich schon einige Festivals gesehen, so etwas habe ich allerdings noch nie gesehen! Alles ist bunt und hübsch und … das hört sich jetzt im Festivalkontext etwas merkwürdig an … sauber. Natürlich liegen auch überall Bierdosen und Pappteller rum, aber es explodieren nicht mal samstags Mittags ungefragt Dixi-Klos. Ich habe auch ziemlich doof geguckt, als diverse Mädels morgens an den Waschbecken ihr Gesichtspeeling rausholten.

Zunächst erstmal zum Gelände, das ist nämlich wirklich den ein oder anderen Kommentar wert! Das MS Dockville am Industriegebiet in Hamburg in Wilhelmsburg in einem Park ansässig. Überall Bäume, alles ein wenig kleiner, „gemütlich“ ist wohl ein passender Ausdruck. Der „Zeltplatz“ (der Begriff vermittelt eigentlich ein falsches Bild) ist auf einem Areal was voll kleiner Waldgebiete. Statt mitten auf einem freien Feld, kann man sein Zelt also auch unter einen schattigen (oder bei Bedarf trockenem) Baum aufstellen.

Das Festivalgelände selbst erinnert an einen riesigen Abenteuerspielplatz. Die eine Bühne steht quasi mitten im Wald. Über die Bäume sind überall Planken und Bretter genagelt damit man auf ihnen herum klettern und / oder sitzen kann. Eine andere Bühne wiederum ist in einem riesigen Holzbau platziert, in dem überall Hängematten hängen. Super!

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Aber nun mal zur Musik! Am Freitagabend ging es mit Catha und Thang zum Vorschot zu MC Fitti und den Orsons. MC Fitti, nunja … beim besten Willen: Musikalisch ist da nicht all zu viel zu holen! Lustig wars allerdings allemal, auch wenn ich nicht sicher bin ob aus „haha, das ist aber lustig“- oder „ach du Scheiße! Ist das sein Ernst?!“-Gründen (wenn ich mich da an Thang und meine Blickwechsel erinnere wohl eher zweiteres …). Orsons dagegen waren spitze! Extrem gute Stimmung, sehr guter Sound, gute Sause!

Samstagabend standen dann Crystal Fighter und Woodkid auf dem Programm. Crystal Fighters hatte ich bis dato ehrlich gesagt noch nicht so auf dem Plan, waren aber durchaus spaßig! Woodkid war DER KRACHER! Unglaublich, was dieser kleine Franzose für eine Bühnenpräsenz hat! Um mal mit ein paar blumigen Adjektiven um mich zu schmeißen: fesselnd, beeindruckend, stimmgewaltig, faszinierend. Unbedingt wieder! Den Abschluss bildete dann nachts A-Track. Richtig schöner auf die Fresse-Elektro um noch mal die letzten Energiereserven loszuwerden. Auch sehr geil!

Sonntag wurde das Festival leider von ziemlich monsunartigem Platzregen überrascht. Da wir kleine Mimosen waren, verpassten wir daher DJ Koze, kamen dann aber noch rechtzeitig zu FM Belfast, die für KACKMADDAFACKA eingesprungen waren. Ziemlich starke Performance!

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Wie man sicher während des Posts schon bemerkt hat: Ich bin ziemlich sehr begeistert vom Dockville 2013. Für nächstes Jahr ist dieses Wochenende schon fett im Kalender markiert! Ich kann nur jedem raten da mal vorbei zu gucken. Man darf mir dann da auch mal ’ne Apfelschorle ausgeben (und kein „russisch Koks“ Thang! Das ist verdammt ekelhaft!!! :-P ).

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Vielen Dank an alle die dabei waren! War wirklich ’ne super Truppe! Und natürlich vielen Dank für die ganzen Bilder (habe zugegebenermaßen nicht alle gemacht die hier zu sehen sind ;) ). Besonders an Catha, Laura und Anna Lena! :)

In diesem Sinne …

.. just my 2 cents ..

P.S.: Catha testete auf dem Dockville die Canon Powershot N, die ich mir dann natürlich auch ab und an mal unter den Nagel riss. Wie die „Kamera“ abgeschnitten hat, kann man drüben bei Ben nachlesen.

P.P.S.: Hier ist übrigens der Dockville Artikel von Catha zu finden.