Berlin: Tag 2 …

Der Mittwoch Vormittag begann mit in einem, uns empfohlenen Café namens „Zimt&Zucker“. Alte, robuste Holzgarnituren in zwei liebevoll dekorierten Räumen und dazu heiße Schokolade aus original belgischer Schokolade (für mich, wegen nicht so ganz erquickendem Schlaf, doppelter Espresso) ließen uns motiviert in die anschließende Touristen- und Shoppingtortur starten.
Da meine Freundin, wie schon im ersten Post bemerkt, das erste mal in Berlin ist ging es also erstmal zum Brandenburger Tor in der Hoffnung von dort aus mit einem Blick über die Straße des 17. Juni das Thema „Siegessäule“ auch mit abhaken zu können. Unsere naivität wurde bitterlich bestraft. Vom B-Tor aus versperrte uns eine Bühne die wegen den Vorbereitungen zum anstehenden Tag der deutschen Einheit dort schon jetzt aufgebaut wird. Auch das kurz-an-der-Bühne-vorbei-gehen-um-eine-bessere-Sicht-zu-haben gestaltete sich wegen der immensen Bauarbeiten auf der Straße wegen der Vorbereitungen (ich weiß nicht was sie da machen … aber es wird groß!) schwieriger als gedacht. Letztendlich mussten wir durch den halben Tiergarten wackeln um dann zu merken, dass sogar die Siegessäule wegen Renovierungsarbeiten verhüllt ist. Ärgerlich (aber der Tiergarten ist ja „so romantisch“ ….).
Nun konnte ich mich nicht länger drücken. Es ging zum shoppen aka. Taschen tragen. Also ab zur nächsten U-Bahn zum Kurfürsten Damm. Dort angekommen ging natürlich der erste Abstecher ins KaDeWe nur um (wie jedes mal) zu merken, dass Dior, Prada & Co das Studentenbudget doch um ein gewisses, nicht zu vernachlässigendes Maß überschreiten. Mit dem weiteren Verlauf des Shoppingabenteuers will ich niemanden langweilen da das wohl schon jeder einmal mitgemacht hat. Das einzige in was sich Berlin in der Hinsicht von den meisten anderen deutschen Städten unterscheidet ist, dass H&M, C&A, etc. nicht mehr versuchen sich mit der Größe einer Filiale zu übertrumpfen sondern mit der Häufigkeit mit der Filialen einer Kette auf einer Einkaufsmeile präsent sind.
Um uns dann nach den Strapazen des Tages zu erholen und unseren zerschundenen Düsen etwas Ruhe zu gönnen begaben wir uns (immer noch voll mit Einkaufstüten bepackt) in die Solar-Bar. In dem 16 Stock eines Hochhauses paaren sich dort ein atemberaubender Ausblick mit atemberaubenden Preisen (Martini Cocktail für 13,50€). Wir genossen 1 – 2 überteuerte Biere und machten uns auf den Heimweg. In diesem Sinne …

Fortsetzung folgt …

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