Das Einsteiger-#Tablet „#Intenso Tab 1024“ im Test

Bevor ich hier mit der Produktvorstellung anfange, sei kurz eins klar gestellt: Bei dem Intenso Tab 1024 handelt es sich ganz klar um ein Einsteiger-Android-Tablet. Das schlägt sich neben dem günstigen Preis von 100€ – 150€ natürlich auch in der Leistung nieder. Ich versuche diesen Fakt so gut wie möglich in meine Bewertung (positiver und negativer Art) und Darstellung einfließen zu lassen. Dann mal los …

Die Äußerlichkeiten

Das erste was beim Auspacken des Intenso Tab 1024 auffällt ist das ungewöhnliche Format. Das Display hat eine Auflösung von 1024 x 600 und ist damit schon deutlich „schmaler“ als das übliche Tablet-Display. Ungewohnt sicherlich, allerdings ermöglicht es dem Benutzer ein 10′ Tablet recht entspannt mit einer Hand umgreifen zu können. Zu den Vor- und Nachteilen dieses Formats später mehr.

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Die Rückseite des Intenso Tab 1024 ist mit einer schwarzen gebürsteten Gummischicht überzogen, die leider doch sehr anfällig für Fingerabdrücke ist. Ebenfalls sehr auffällig: Die erfreulich vielen Anschlussmöglichkeiten des Tablets sind auf der Rückseite sehr deutlich beschriftet. Das ist vor allem bei den einzigen beiden Tasten an dem Gerät sinnvoll. Diese sind allerdings nicht, wie wahrscheinlich jeder Nutzer zuerst vermutet für die Lautstärke gedacht, sondern stellen sich als „Power“- und „Home“-Button heraus. Der ein oder andere Android-erfahrene Leser fragt sich jetzt sicherlich: „Ein „Home“-Button? Wofür ist der denn gut?!“ und ich muss ehrlich entgegnen: Keine Ahnung! Wie in Android-Geräten üblich verfügt natürlich auch das Intenso Tab 1024 über einen Onscreen-Button der für eben genau diese Funktion gedacht ist. Unnötige Redundanz also.

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04-intensoWie schon angesprochen: Die Anschlussmöglichkeiten sind überraschend vielfältig. Neben dem Anschluss für das Ladegerät gibt es ein Micro-USB Eingang (über den das Gerät ebenfalls geladen werden kann), einen micro-SD-Kartenslot, einen Kopfhörerausgang und (man lese und staune) einen mini-HDMI Ausgang.

Außerdem besitzt das Intenso Tablet 1024 ein eingebauter Mikro sowie eine Front- und Rückseitenkamera.

 

Die Bedienung

Schaltet man das Intenso 1024 ein, fällt eines sehr schnell auf: Das Display bleibt erwartungsgemäß hinter dem Standard der höherpreisigen Konkurrenten zurück. Der Quadcore wird dementsprechend geschont und hat während meiner Testzeit sehr gut performt. Videos gucken ist kein Problem … wenn man keinen Wert auf gute Auflösung legt. Ein paar YouTube- und Facebook-Videos gehen allerdings definitiv klar. Hier auch noch mal der Hinweis auf das Thema „Einsteiger“!!!-Tablet.

Ein Punkt, den man sich allerdings einfach hätte sparen können, sind die Kameras. Auf der Rückseite mag die Kamera vielleicht noch für Schnappschüsse in perfekt ausgeleuchteter Umgebung ein „besser als nichts“ sein. Die Frontkamera ist allerdings eine Farce (0,3 MP!!!!). Die hätte man ohne Weiteres schlicht weg lassen sollen. Mikro und Lautsprecher machen recht unspektakulär das was sie sollen.

Apropos Audio: Ich hatte ja schon beschrieben, dass keine Knöpfe für die Lautstärke am Gerät vorhanden sind. Das wird witzigerweise einfach mit Onscreen-Tasten gelöst. Kurz: Sehr gewöhnungsbedürftig und in manchen Applikationen auch nervig.

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Fazit

Ich habe es nun schon mehrfach beschrieben: Hier handelt es sich um ein Einsteigermodell. Die Frage bleibt allerdings: Wer sind die denn diese „Einsteiger“ für dieses Modell interessant sein sollte? Letztlich taugt das Intenso Tablet 1024 nämlich für genau zwei Sachen sehr gut:

  1. Lesen
  2. Surfen

Da das Tablet ist halt recht leicht und handlich und deswegen für den Konsum von Inhalten definitiv geeignet. Dafür ist auch das Format ideal. Mit der hohen Vertikalen kann man sich viel Text darstellen lassen. Für für den Konsum grafischer Inhalte wie Videos ist das Display schlicht etwas zu schwach. Perfekt ist das Tablet letztlich dann nur für die, die sich viel durch ausführliche Web-Inhalte klicken. Für alle anderen muss ich sagen: Überlegt euch etwas Geld in die Hand zu nehmen und in ein ausgewachsenes Tablet zu investieren, oder guckt euch bei eBook-Readern um, wenn es euch um’s lesen von Büchern geht.

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