Fotograf: Björn Trautmann – Wunderbare Fotografien aus dem Westerwald [8 Bilder]

 

Zum Wochenende habe ich noch ein besonderes Schmankerl für euch. Und zwar geht es um die Werke von Björn Trautmann, einem Fotografen, der sogar aus meiner Heimat, dem wunderschönen Westerwald kommt.

Um Björn ein wenig kennen zu lernen und seine Motivation hinter seinen Bildern zu erfahren (und um den Urheberrechtskrempel bzgl der Bilder zu klären ;) ) nahm ich über Facebook Kontakt mit ihm auf und stellte ihm die folgenden Fragen:

  1. Wann und mit welcher Motivation hast du mit dem Fotografieren angefangen?
  2. Was war deine erste Kamera?
  3. Was magst du am liebsten an der Fotografie?
  4. Welche Objekte fotografierst du am liebsten (Autos, Menschen, Portraits, …) ?

Was ich als Antwort erwartet hatte waren ein paar Stichpunkte im Stil von „1.: Menschen portraitieren / 2008 2.: Nikon D40 usw.“. Was ich allerdings bekam, war ca. eine DIN A4 Seite Text mit der Geschichte eines Menschen, der nach langer Zeit seinen Traum Fotograf zu werden verwirklicht hat. Deswegen schreibe ich den Text jetzt auch nicht groß um und präsentieren euch einfach direkt die Antwort. Et voilà:

Die Fotografie hatte mich schon immer sehr interessiert. Im Oktober 2010 holte ich mir dann meine eigene erste Spiegelreflex, die Canon EOS 500d mit einem Canon 17 -85 IS USM . Damit ging für mich ein kleiner Traum in Erfüllung und ich liebte allein schon das „klacken“ des Spiegels, wenn ich den Auslöser betätigte.

Da ich meine Kamera möglichst schnell verstehen und kennenlernen wollte, habe ich mich durch viele Internetforen und Bücher gelesen. Einiges wahr sehr informativ, doch alle Infos konnten nicht das ausprobieren ersetzen und die damit verbunden Erfahrungswerte. Auch hab ich mich von Anfang gezwungen, immer im manuellen Modus zu fotografieren, um somit ein Gefühl zu entwickeln, welche Eintellungen ich brauche um das vorhandene Bild in meinem Kopf mit den gebotenen Gegebenheiten zu verwirklichen. Dann dachte ich mir, ich besuche ein VHS Kurs um weitere Erfahrungen im Umgang mit meiner Kamera zu erlernen, doch der war ein ziemlicher Reinfall, da ich dort nicht wirklich viel mitnehmen konnte.

Seit der Anschaffung der 500D vergingen einige Monate um rauszufinden, was mir liegt und was mir vor allem Spaß bereitet. Landschaft war es nicht, Architektur auch nicht, Stillleben finde ich schön und manchmal auch sehr anmutungsvoll, doch mich hat schon immer die Arbeit mit Menschen bereichert. Allerdings brauchte ich lange, glaube es waren so 8-9 Monate, bis ich mich durchgerungen habe, eine Freundin zu „shooten“. Denn auch wenn es eine Freundin war und ich sie darauf vorbereitet habe, dass die Bilder eventuell nichts werden können, wollte ich natürlich kein schlechtes Ergebnis abliefern – für sie nicht und natürlich für mich nicht. Mit den damiligen Ergebnissen war ich dann ganz zufrieden. Mit den daraus gewonnen Erfahrungen und weiterem Equipment wie ein Portables Blitzsystem mit einer Softbox und einem Reflektor hab ich dann mein zweites Shooting gemacht. Eine MakeUpartist Schülerin fragte mich, ob ich ein von ihr ausgesuchtes Model für Ihre Mappe fotografieren möchte, um Ihre Arbeit präsentieren zu können. Dieses Shooting war für mich der Auslöser um zu sagen, dass es mir Spaß macht, Menschen zu fotografieren, wie sie sind oder auch wie sie nicht sind. Menschen so in Szene zu setzen, dass sie selber nicht glauben können, dass Sie das sind auf dem Foto oder sich einfach dort wiederfinden. Man muss wissen man möchte.

Mit weiteren Arbeiten die ich dann online gezeigt habe, kamen immer mehr Anfragen und selbst heute noch, freue ich mich über jede einzelne Anfrage jedes „Like“ und Feedback. Seit dem 1. März 2012 habe ich mich mit der Fotografie selbstständig gemacht, nebenher zu meinem Hauptberuf. Was mir einfach Spaß macht, ist, dass man einfach viele nette und sympathische Menschen kennenlernt und jeder einfach anders ist. Mit manchen hab ich selbst nach dem Shooting bis heute noch Kontakt und man tauscht sich aus, wenn man sich irgendwo mal zufällig trifft und sowas freut mich.

In meinen Shootings arbeite ich in der Regel mit Julia Dornbusch zusammen. Sie ist hat Ihren Frisörmeister und ist gelernte MakeUp Artist von der Famous Face Acadamy. Mit ihr stehen mir viele Möglichkeiten offen, die Models und Kunden so zu stylen, dass diese erstmal beeindruckt sind, was Julia aus Ihnen herrausholt und wenn ich Ihnen dann am Ende die Fotos zeige, bei der Bilderauswahl mit anschließender Postproduction am PC, haben manche nicht mehr den Mund zu bekommen und dies ist es, was mich glaube am meistens begeistert an der Fotografie. Menschen mit der eigenen Arbeit eine Freude machen zu können.

Meine Canon 500D musste vor einem halben Jahr nun weichen und ich erfreue mich an dem satten Sound, wenn der Spiegel meiner 5D Mark II herrunterklappt.

Herrlich, oder? ;) Aber noch etwas herrlicher finde ich ja die Ergebnisse, die Björn liefert und die will ich natürlich auch nicht vorenthalten. Wenn euch die Bilder ähnlich begeistern wie mich, guckt doch mal auf Björns Facebook-Page vorbei. Da gibt’s noch mehr Bilder und allerlei Zeug zum liken! :)

Ansehen und gut finden!

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