Neuseeland 2 – Catlins und Queenstown: Natur und Adrenalin [11 Bilder]

(Das Bild geht aufs Konto von Janika :) )

(Das Bild geht aufs Konto von Janika)

Ein weiterer Abschnitt meiner Neuseelandreise ist abgeschlossen. Die letzte Woche galt, neben noch einem weiteren Tag in Dunedin, vornehmlich dem Süden der Südinsel Neuseelands.

Zunächst ging es in die Catlins. Eine weitgehend unberührte Gegend (irgendwie affig diese Beschreibung für einen Landstrich in Neuseeland zu benutzen – ist hier doch alles noch extrem unberührt) mit stürmischen Küsten, beeindruckenden Wäldern, atemberaubenden Wasserfällen und einer Tiervielfalt, die man als Mitteleuropäer allenfalls aus dem Zoo kennt. Auch wenn man allein in den Catlins einige Tage verbringen könnte, gönnten wir uns nur zwei Tage, in denen wir allerdings durch einige Tipps einer einheimischen Freundin meiner Schwester trotzdem ein gelungenes Best-Of (zumindest glauben wir das) bekommen haben.

NZ11-robben

Von den Catlins ging es dann etwas weiter Richtung Norden zu meinem bisherigen Highlight meines Aufenthalts: Queenstown!

Queenstown findet seine Daseinsberechtigung eigentlich nur aus zwei Gründen. Zum einen haben die Stadtgründer ein unglaublich gutes Händchen für den Standort ihrer Stadt gehabt. Queenstown liegt direkt am Lake Wakatipu, umsäumt von himmelhohen, unfassbar eindrucksvollen Bergen und bietet so den perfekten Ausgangspunkt für allerlei verrückte Sportarten. Was mich auch schon zum zweiten Punkt führt: Zum anderen zieht Queenstown nämlich eine Art von Tourismus an, die mir so in noch keiner Touri-Stadt dieser Welt untergekommen ist. Die Industrie in Queenstown ist letztlich nämlich vollends auf Extremsport ausgerichtet. Egal ob Skydiving, Bungee Jumping, Kayaking, Speedboating (ist das ein Wort?) oder bei Schnee halt die komplette Wintersportpalette, hier ist wirklich für jeden etwas dabei, der Bock auf Adrenalin im Blut hat!

Naja, bei den Voraussetzungen konnte ich mich natuerlich auch schlecht zuruecknehmen. Zunächst ging es daher für mich und meine Schwester mit einem Flugzeug auf eine Hoehe von 12.000 Fuß (ca. 3,6 km), von der wir dann per 45 Sekunden freiem Fall und anschließendem Fallschirmflug gen Boden befördert wurden. UNFASSBAR krasses Erlebnis, was ich UNBEDINGT jedem ans Herz legen möchte der mit sich und seinem Magen im Reinen ist (mit freundlichen Grüßen an die kleine Inderin auf die wir bei der Rückfahrt warten mussten … ). Am nächsten Tag ging es dann für mich zum „Canyon Swing“. Der Name ist dabei eigentlich schon ziemlich Programm: Man schwingt sich halt durch einen Canyon. Besser: Man wird geschwungen. Mit 60m (der Canyon ist 109m tief) freiem Fall und 200m „Schwingstrecke“ inklusive. Hierzu gibt es auch zwei wunderbare Videos von meinem Galaxy S3, was ich mir beim Sprung an die Hand getapet hatte. Werden nachgereicht!

NZ14-flugzeugNZ15-skydive01 - My First Canyon Swing - Multi-shot

Jedenfalls könnte ich mich auch abseits der ganzen Aktivitäten auch noch stundenlang über die Großartigkeit von Queenstown auslassen. Gemütlich übersichtlich mit tollen Menschen, toller Atmosphäre und tollem Lebensgefühl. Eine tolle Stadt halt!

Eine Sache wäre da allerdings noch: Egal wie toll euer liebster Burgerladen, den ihr irgendwo mal gefunden habt auch ist: Er ist schlechter als Fergburger in Queenstown! Da lasse ich mich auch auf keine Diskussionen ein! Basta! Mir sind beim Essen fast die Tränen gekommen! (Männertränen, versteht sich!)

NZ16-fergburger

So, zum Abschluss gibt es dann mal noch ein paar Bilder zum neidisch machen. Ich entschuldige mich allerdings schon mal für die Qualitaet. Die musste wegen der miesen Internetverbindung hier etwas leiden.

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