Essen und dessen Folgen …

Es scheint irgendwie eine biologische Konstante zu sein. Jedes Jahr springt mir mein Körper und mit ihm meine Triebe und Gelüste, mit dem nackten Hintern voran ins Gesicht! Ständig diese sündhaften Gedanken im Kopf und nichts was man dagegen tun könnte. Man denkt immer daran … davor, während und sogar kurz danach. Essen!

Jedes Jahr im Frühling steigt bei mir also das unglaubliche Verlangen nach vollkommen unverhältnismäßiger Nahrungsaufnahme. Im Winter noch froh, dass man über die Feiertage nicht nur nicht zugenommen, sondern es sogar fertig gebracht hat ein paar Kilo abzuspecken, steigt mit den Außentemperaturen auch der Heißhunger und das obwohl das doch eigentlich jeder biologischen Logik widerspricht! Was sollte es dem Menschen bringen im Sommer mehr Energie zur Verfügung zu haben als im Winter?! Ganz zu schweigen von zusätzlichen Fettreserven. Musste man früher im Sommer oder im Winter länger auf die Jagd gehen weil weniger Wild unterwegs war?! Musste man im Sommer oder im Winter in Eiseskälte in einer Höhle nächtigen?! Oder sich mehr um seine Gesundheit sorgen?! Oder um seine Freibad Figur?! Ich will jetzt nicht vermessen klingen. Ich bin sicher nicht jemand, der sich Gedanken um seine Fettleibigkeit machen müsste aber ich glaube (ob jetzt im Großen oder Kleinen), dass ich da nicht der einzige bin der dieses Phänomen an sich beobachtet.

Diese Problematik führt mich unweigerlich zu einem weiteren Thema. Einer meiner größeren Leidenschaften, dem kochen. Wikipedia sagt zum Thema „Ernährung“ folgendes:

Ernährung ist die Aufnahme von Nahrungsstoffen, die ein Organismus zum Aufbau seines Körpers, zur Aufrechterhaltung seiner Lebensfunktionen und zum Hervorbringen bestimmter Leistungen in verschiedenen Lebenslagen benötigt. Ernährung ist eine Voraussetzung für die Lebenserhaltung jedes Lebewesens

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich (außer vielleicht … nein mit Sicherheit in England) auf keinen Menschen getroffen bin, der so nüchtern über die tägliche Nahrungsaufnahme urteilt wie es dieser Artikel vermittelt. Jeder auf diesem Planeten weis wohl ein gutes Essen zu schätzen und dazu gehört gezwungenermaßen auch dessen Zubereitung. Vielleicht bin ich da etwas anders geartet, vielleicht ist dies auch meine weibliche Seite (ich hoffe eigentlich weder noch) aber ich bin der Auffassung, dass eigentlich jeder Mensch in der Lage sein sollte sich etwas Essbares aus nicht-TK-Nahrungsmitteln zuzubereiten, dass vielleicht auch komplexer ist als Nudeln + passierte Tomaten (aka „Soße“). Vor Allem weil kochen doch etwas wirklich erfüllendes ist. Man bereitet sich seine Nahrung in der von sich gewünschten Art und Weise zu. Man schafft quasi etwas künstlerisches (hier ist der Punkte wo ich abhebe) aus einer vorgegebenen (nicht immer optimalen) Menge von Zutaten. Daraus dann etwas zu kreieren, was vielleicht sogar nicht nur einem selbst sondern auch anderen Mitmenschen schmeckt ist doch wirklich etwas Erstrebenswertes. In diesem Sinne

.. just my 2 cents ..

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