Neuseeland 4 – Golden Bay [12 Bilder]

nz21-golden-bay-1Mittlerweile bin ich schon wieder über eine Woche in Deutschland und der Arbeitsalltag hat mich wieder im Griff. Allerdings will ich die Berichte über Neuseeland doch zu einem Abschluss bringen, weswegen es hier jetzt den vierten und letzten Bericht meiner Reise gibt. Wenn die ca 2.100 Fotos mal fertig gesichtet sind, werde ich sicher noch ein wenig mit BestOf-Eindrücken rumnerven, um ein bisschen Neid zu verbreiten! ;)

nz23-beach

Nach 3 Tagen Westküste empfing uns Golden Bay gar nicht mal so „golden“ wie wir die Sache gerne gehabt hätten. Glücklicherweise war der Plan, dass wir die restliche Woche bis zu unserer Abreise bei einer befreundeten Familie unterkommen sollten, weswegen wir den folgenden 2 Tagen Dauerregen unter einem ernstzunehmenden Dach entfliehen konnten. Meine Schwester nervte das ziemlich – wollte sie mir doch mal die Umgebung zeigen, in der sie fast das letzten halbe Jahr verbracht hatte. Mir kamen die beiden „Ruhetage“ allerdings sehr gelegen. Nach fast 3 Wochen durchgehendem Leben im Auto und ca 4.500 gefahren Kilometern kam ich endlich mal dazu die ganzen Eindrücke der Tour zu verarbeiten, Bilder zu sichten bzw. zu sortieren und mal ein weniger runterzukommen.

nz22-golden-bay-2

Die restliche Woche verbrachten wir in und um Golden Bay. Die Morgende begannen meist mit der Frage, welchem der zig Traumstrände in unmittelbarer Umgebung wir uns denn heute mal widmen wollten. Ziemlich dekadentes Problem … aber geil! Und mit seinen Stränden zeigte Golden Bay dann auch, wie es zu seinem Namen gekommen ist, denn anders als „golden“ kann man diese wirklich nicht beschreiben. Statt allerdings von Touristen überlaufen zu sein waren auch die schönsten Strände, die ich je in meinem Leben gesehen habe, neuseelandtypisch: menschenleer! So gönnten wir uns auch mal einen ernstzunehmenden „Strandtag“ … und das im neuseeländischen Spätherbst.

nz24-beach-2

nz25-beach-3

Neben einer Vielzahl wunderschöner Strände beherbergt Golden Bay noch eine weitere Attraktion: Te Waikoropupū Springs (oder kurz: Pupu Springs … „Pupu“ … höhöhö), die klarste Quelle der Welt (im Disclaimer steht übrigens, dass nicht ausgeschlossen wird, dass es irgendwo in der Antarktis noch eine reinere Quelle gibt … aber das interessiert ja echt niemanden). Die Quelle ist von einer kleinen Seenlandschaft umgeben, die von den 14.000 (!!!!) Litern ausgestoßenem Wasser gespeißt wird. Leider können Fotos nicht ganz den beeindruckenden Effekt einfangen, wenn Wasser wie Glas unter einem schimmert. Aber man kann’s ja mal versuchen:

pupu-springs

Um das Reisegewissen dann doch etwas zu beruhigen, ging es rund um Golden Bay auf einige kleine Wanderungen aka große Spaziergänge aka Kletterparcoure. So besichtigen wir noch eine Tropfsteinhöhle, wanderten über diverse Hügel entlang der Nordküste und kamen schließlich zu meinem Highlight der letzten Woche, vielleicht auch des kompletten Neuseelandaufenthalts: Robbenbabys! Die Dinger sind so UNGLAUBLICH süß, dass sogar mir ab und zu mal ein männliches (!) „oooh“ entflohen ist. Video und mehr Bilder gibt es in Kürze in einem separaten Post. Das haben die kleinen Racker sich verdient :P.

20130425_154643DSC_251620130425_125054 DSC_2552 DSC_2539 DSC_2412 DSC_2408

Danach ging es wieder zurück nach Deutschland. Einfach so. Nach nur einem Monat. Mir fällt es irgendwie schwer zu beschreiben, wie unglaublich toll die Zeit in Neuseeland war! Einfach zu viel erlebt und zu viele Eindrücke gehabt! Als ich für diesen Post die Fotos überflog, vielen mir schon wieder diverse Sachen auf, die ich in der Zwischenzeit wieder verdrängt habe. Quasi noch mal ’ne zweite Reise! Auch nicht schlecht. Totzdem bleibt ein wenig Wehmut, dass ich nicht noch mehr Zeit am anderen Ende der Welt hatte. Aber vielleicht habe ich ja noch mal das Glück da runter reisen zu können! :)

BTW: Hier geht es zu den anderen Berichten meines Neuseelandsaufenthalts. Natürlich auch mit ner Menge Fotos. Guckt mal vorbei! :)

In diesem Sinne …

.. just my 2 cents ..

3 comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.