Künstler: Claudio Ethos

Schon mit 15 wagte sich Claudio Ethos in Graffiti Szene São Paolos. Damals noch vornehmlich mit Kugelschreiber und Papier unterwegs, entwickelte er schnell einen eigenen Stil, der bis heute unverkennbar ist. Detaillierte Figuren mit geschickt gesetzten Schattierungen fließen in das allgemeine Straßenbild ein und wirken damit subtiler und, wie iGNANT es sehr gut beschreibt, „weicher“ als die meist sehr viel farbüberladeneren Werke der Streetart-Kollegen.

Die Motive der Graffitis von Claudio Ethos zeigen meist Portraits abstruser Figuren mit überlangen Armen und Beinen, die auf den ersten Blick zerbrechlich wirken. Allerdings kann man hinter jedem Motiv eine Aussage vermuten, ohne das diese einem direkt ins Gesicht geschlagen wird.

Sein neuestes Werk befindet sich im Rahmen des Urban Arts Festival Cityleaks auf der Hauswand in der Vogelsanger Straße 28-32. Ich hoffe ich kann in den nächsten Tagen auch ein paar Bilder davon vorführen da ich vorhabe da vorbei zu fahren ;). In der Zwischenzeit müsst ihr allerdings den offiziellen Fotos vorlieb nehmen. Ansehen und gut finden!

Zum Abschluss gibt es noch einen kleinen Clip über das Schaffen des Streetartlers. Es ist wirklich beeindruckend mit welcher Präzision er arbeitet. Davon können sich einige Kollegen eine Scheibe abschneiden!

Claudio Ethos – Casa Das Caldeiras from Jared Levy on Vimeo.

2 comments

  1. Mich erinnern die Werke einwenig an den griechischen Streetart Künstler Alexandras Vasmoulakis. Auch wenn in seinem Fall die Farben größtenteils eine präsentiere Rolle spielen. Doch die abstrakten Figuren sind schon ähnlich. Scheinen beide die selbe Inspirationsquelle zu haben.

  2. _LOfter_
    Author

    Alexandras Vasmoulakis kannte ich ehrlich gesagt noch gar nicht. Hat aber recht: die Figuren zeigen wirklich die gleichen Charakteristika.

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