Testbericht: #AMIGO – Privacy 2 [Partyspiel]

Ja, richtig gelesen. Es geht mal um etwas, was (glaube ich) noch nie auf lofter.de thematisiert wurde: Ein Gesellschaftsspiel.

Vorab: Ich bin ziemlicher Fan von Gesellschaftsspielen … so lang es keine Würfelspiele sind! Mal im Ernst: Was macht denn bitte an einem Spiel Spaß, das ausschließlich mit Glück gewonnen werden kann?!?! (JA, UND ICH MEINE DICH, KNIFFEL! SEI VERFLUCHT!) Generell kann ich mich aber sehr für Gesellschaftsspiele begeistern. Sogar für die, die schon Freundschaften haben zu Bruch gehen lassen: Monopoly, Risiko und Die Siedler also. Denn, wie schon Louis CK sagte: In Monopoly zu verlieren ist dunkel!

Aber jetzt mal zum Thema. AMIGO hat mir das neueste Spiel aus ihrem Sortiment zu Testen zukommen lassen. „Privacy 2“ heißt das gute Stück und ist, wie der Name schon sagt, der Folgeteil eines mir gänzlich unbekannten Spiels. Neugierig war ich allerdings trotzdem, weil es eigentlich zwei ganz witzige Spielkonzepte miteinander verbindet. Aber dazu später mehr. Idealerweise lud ein Kumpel gerade gestern zu einem Spieleabend ein. Perfekte Situation also, um besagtes „Privacy 2“ zu testen und von hochkarätigen, angetrunkenen und mäßig professionellen Spieletestern bewerten zu lassen. Also der genauen Zielgruppe des Spiels.

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Das Spielprinzip ist eigentlich recht einfach. Basis ist ein Spielfeld mit von 1 bis 30 nummerierten Feldern. Jeder Spieler hat zu Beginn des Spiels sein Spielfigur auf dem Wert 0. Zusätzlich hat jeder einen Sichtschutz, hinter dem er einige gelbe und schwarze Klötzchen und eine Wählscheibe mit einer Nummerierung von 0 – 12 liegen hat.

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Nun zieht ein Spieler eine Karte und liest eine der Aussagen vor, die auf der Karte stehen. Bsp.: „Ich habe eine Phobie vor grünem Gemüse.“  Im Anschluss wird ein Beutel rum gegeben in die die Spieler eines der Klötzchen legen müssen. Orange, wenn die Aussage auf sie zutrifft, schwarz, wenn nicht. Die anderen Spieler dürfen dabei nicht sehen, welche Farbe in den Beutel geschmissen wird. Danach vermutet jeder Spieler, über die Angabe auf der Wählscheibe, auf wie viele Spieler der Runde die Aussage zutrifft. Haben alle Spieler gewählt, werden die Wählscheiben aufgedeckt. Schließlich wird der Beutel ausgekippt und die orangenen Klötzchen gezählt. Die Spieler, die die exakt richtige Anzahl getippt haben, dürfen mit ihrer Figur 3 Felder nach vorne rücken, die Spieler die um eine Zahl daneben liegen, 1 Feld. Das Spiel hat der gewonnen, der am schnellsten 30 Punkte gesammelt und damit das Feld umrundet hat.

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Achja, bisher nicht erwähnt: Die Fragen sind übrigens der Grund, warum das Spiel nicht jugendfrei ist. Es ist also eher ein Partyspiel, als das Spiel für die gemütliche Familienrunde. Aussagen wie „Ich hatte in den letzten 6 Stunden Sex.“ sind zwischen Großeltern und anderen Verwandten wahrscheinlich eher unangenehm als lustig.

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Fazit:

Wie schon gesagt: Es ist eher ein Partyspiel. Der Pärchenabend mit Tee und Knabbereien wird durch Privacy 2 eher zum unangenehmen Kreuzverhör. Die beste Konstellation sind daher wahrscheinlich 5 Leute und dabei Männlein und Weiblein gemischt. Beim reinen Männerabend mit Kumpels fühlt man sich nämlich (wie ich jetzt aus eigener Erfahrung sagen kann) irgendwann ein wenig merkwürdig. Achja, und ein paar Bier und / oder Longdrinks werten das Spiel auch definitiv auf.

Allerdings nicht falsch verstehen: Dann ist das Spiel wirklich ziemlich lustig. Da ist auch der Preis von insgesamt 30€ auch wirklich fair!

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