Berlin: Tag 3 …

Der nächste Tag begann wie der letzte aufhörte. Auf den Berliner Shopping Straßen. Nachdem wir dann noch die letzten Kleinigkeiten besorgt hatten und uns auch die Lust auf die hektischen Menschenmassen in der Innenstadt verging besuchten wir unseren kleinen, privaten Höhepunkt des Urlaubs. Die ZoZoVille Galerie.

In einem früheren Post hatte ich schon einmal auf die Künstler Johan Potma und Mateo Dineen und deren Galerie in Berlin – Friedrichshain hingewiesen. Daher wollte ich es mir auch nicht nehmen lassen mir mal selber die Bilder live anzusehen und vielleicht auch ein kleineres zu erstehen. Aus Letzterem ist dann leider doch nichts geworden da die Dinger doch teurer waren als gehofft. Zwei Drucke musste ich mir dann allerdings doch mitnehmen. Trotzdem kann ich die kleine Galerie jedem halbwegs Kunstinteressierten nur ans Herz legen. Es gibt zwar diverse Abdrucke der Bilder, allerdings ist auf diesen nicht wirklich zu erkennen, dass so gut wie jedes Bild auf einem individuellen Hintergrund (wie z.B. Türen oder Schilder) gemalt wurde, was den Bildern eine besondere Note verleiht.

Da wir unseren Urlaub nicht einfach zu Hause vor dem Fernseher ausklingen lassen wollten entschieden wir uns einfach mal nach Kreuzberg zu fahren und die dort so viel umworbene Kneipenszene zu (be)suchen. Nachdem wir erstmal im falschen (kreuzberger) Stadtteil herumgeirrt sind, haben wir uns dann doch mal auf die Friedrichshainer Seite des Ostkreuzes getraut wo wir dann auch das ersehnte Nachtleben fanden. Um noch etwas Berlintypisches zu erleben begaben wir uns also in eine typische Hamburger Bar und eine bayrische Kneipe. Überall entspannte und vor allem weltoffene Stimmung. Es wurde viel englisch gesprochen und das Publikum war auf den ersten Blick auch sehr multikulturel und durch die Bank angenehm.

Das war dann auch der letzte Tag meines (zugegeben: recht kurzen) Berlinurlaubs. Mir persönlich hat Berlin mal wieder sehr gut gefallen. Die Internationalität und das mir sehr angenehme Großstadtflair haben mich mal wieder überzeugt. Ich kann gut nachvollziehen, dass einen diese Stadt mit ihrer Masse an Bewohnern und vor allem mit seiner Größe erdrückend sein kann, ich finde allerdings die oft kritisierte Anonymität der Großstadt eher angenehm. Ich glaube jeder sollte sich (schon allein wegen der geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten) selbst ein Bild von Berlin machen. Es lohnt sich! In diesem Sinne …

.. just my 2 cents ..

P.S.: Besonderen Dank möchte ich noch an Maria M. aussprechen. Sie hat uns während der Woche verzüglich umsorgt und uns Obdach gewährt. Ich hoffe ich kommen noch mal dazu ihre Gastfreundschaft zu nutzen. Vielen Dank! :)

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